Sachliche Aufklärung –
und Inspiration

Wir möchten Ihnen nicht nur in schweren Stunden beistehen – wir wollen auch Anregungen geben, sich mit dem Leben, dem Sterben und der Trauer auseinanderzusetzen. Deshalb finden Sie an dieser Stelle neben Nachrichten und Stellenanzeigen aus unserem Haus auch regelmäßig Beiträge zur Bestattungskultur sowie Hinweise auf Veranstaltungen bei uns in der Wartburgstraße und in Chemnitz und Umgebung. Unabhängig von Veranstaltungsterminen freuen wir uns jederzeit über Ihren Besuch. Gern organisieren wir auch Vorträge für Konfirmanden, Schulklassen und medizinische Fachschulen. Fragen Sie einfach nach einem Termin Tel. 037292 / 39 20.

Bestattungsvorsorge – ich packe meinen Koffer …

Rund um den eigenen Abschied und die spätere Bestattung können Sie jedes Detail festlegen. Doch was genau kann das sein? Sicher ist, dass es nicht nur um die Bestattungsart geht. Packen Sie mit uns gedanklich Ihren Koffer für die letzte große Reise!

Die Trauerfeier gut geplant

Eher still oder festlich? Im kleinen Kreis oder mit all den lieben Menschen an Ihrer Seite? Vielleicht begleitet von einer Bildvorführung und mit Worten aus Ihrer eigenen Feder?

Beileidsbekundungen: Die richtigen Worte finden

Beileidsbekundungen in Trauerkarten und Co. ehren den Verstorbenen und spenden Angehörigen Trost. Umso wichtiger ist es, die richtigen Worte zu finden. Im Folgenden geben wir Ihnen Anregungen, wie Sie Ihrer Anteilnahme Ausdruck verleihen können.

Beileid bekunden und Betroffenheit ausdrücken

Stellenangebote

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Die Kraft der Empathie

Was genau ist Empathie eigentlich genau? Was ist für besonders empathische Menschen geradezu typisch? Warum ist mitleiden eher passiv und mitfühlen hingegen eher aktiv? Und was haben überhaupt Bestatterinnen und Bestatter mit Empathie zu tun?

Bestatterinnen und Bestatter geben Menschen in einer absoluten Ausnahmesituation Halt, hören genau zu, spenden Trost, helfen, wo Sie können. Durch Ihre Fähigkeit zur Empathie, durch Ihr Einfühlungsvermögen, fühlen Sie sich im wahrsten Sinne des…

Häufige Fragen –
erste Antworten

Viele Fragen rund um die Bestattung lassen sich nicht allgemeingültig beantworten, deshalb nehmen wir uns in der Beratung Zeit für Sie. Die Fragen und Antworten, die wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt haben, sind eher grundsätzlicher Natur.

Wir beziehen uns hier auf das sächsische Bestattungsgesetz, die Antworten sind allerdings nicht rechtsverbindlich. In anderen (Bundes-) Ländern gelten unter Umständen andere Bestimmungen.

Sofern keine anderweitigen Verfügungen, z. B. durch einen Bestattungs­vorsorge­vertrag, Patienten­verfügung etc. des dann Verstorbenen vorliegen, trifft der Bestattungs­pflichtige die entsprechenden Entscheidungen. (§ 13 Abs. 3 SächsBestG)

Die Erdbestattung ist die älteste Form der Bestattung. Hier wird der Verstorbene im Sarg der Erde übergeben.

Der Verstorbene wird in ein Krematorium gebracht und dort dem Feuer übergeben. Die so entstehende Totenasche wird in eine sogenannte Aschekapsel gefüllt und muss anschließend auf einem Friedhof beigesetzt werden.

Bevor ein Verstorbener dem Feuer übergeben werden kann, wird dieser durch einen Rechtsmediziner äußerlich noch einmal gründlich untersucht. Dies ist notwendig, da im Gegensatz zur Erdbestattung alle möglichen Beweise auf einen unnatürlichen Tod vernichtet werden. Dazu wird der Verstorbene noch einmal vollständig entkleidet.

Hat der Rechtsmediziner keinerlei Bedenken, so wird er sein Einverständnis zur Feuerbestattung geben. Dies ist die Grundlage zur Erteilung der sogenannten Unbedenklich­keits­bescheinigung durch das für das Krematorium zuständige Gesundheitsamt. Sobald diese und alle weiteren notwendigen Unterlagen vorliegen kann die Feuer­bestattung durchgeführt werden.

Ergeben sich bei der Untersuchung des Verstorbenen Unklarheiten oder Anzeichen für einen unnatürlichen Tod, so wird der Verstorbene entsprechend beschlagnahmt und polizeiliche Untersuchungen eingeleitet. Auf die Dauer der Ermittlungen haben wir keinen Einfluss.

Erst mit der Genehmigung des zuständigen Staatsanwaltes, gemäß Straf­prozess­ordnung, ist die Feuer­bestattung dann zulässig. (§ 18b Abs.  4 SächsBestG)

Jeder Verstorbene ist in einen Sarg zu legen (§ 16 Abs. 1 SächsBestG) und zwar unabhängig von der späteren Bestattungsart. Aus diesem Grund muss immer ein Sarg verwendet werden.

Bei einer Feuerbestattung ist das Holz des Sarges, im Regelfall, sogar für den Ein­äscherungs­prozess technisch unbedingt erforderlich.

Die maximale Frist in der eine Urne beigesetzt werden muss beträgt sechs Monate, gerechnet ab dem Tag der Einäscherung. (§ 19 Abs. 2 SächsBestG)

Nein - In Sachsen gilt derzeit die sogenannte „Friedhofspflicht“. Eine Beisetzung ist nur auf Friedhöfen, ausgewiesenen Bestattungs­plätzen und in seltenen Fällen auch Kirchen zulässig. (§ 1 sowie § 18 Abs. 1 SächsBestG)

Grundsätzlich können sowohl die Erdbestattung als auch die Urnen­beisetzung anonym erfolgen. Das heißt, die Angehörigen kennen weder den Termin der Beisetzung noch den genauen Beisetzungsplatz.

Wer eine anonyme Beisetzung wählt, dem sollte bewusst sein, dass diese Entscheidung eine endgültige ist. Eine Umbettung ist im Regelfall nicht möglich.

Verlässliche Partnerschaften –
kollegialer Austausch

Um Sie bestmöglich zu betreuen, haben wir über die Jahre ein Netzwerk an kompetenten Partnern aufgebaut. Dazu gehören Partner, mit denen wir direkt zusammenarbeiten und solche, die dort tätig werden, wo wir Ihnen als Bestatter in Chemnitz und Umgebung keine ausreichende Unterstützung bieten können.

Der Erblotse unterstützt Erben.

Viele Hinterbliebene haben dringende Fragen zum Erbe. Doch die Unsicherheit über Erbrecht, Pflichten und Aufgaben machen viele Erben ratlos. Um diese Last von den Hinterbliebenen und Erben zu nehmen, haben wir den Erblotsen entwickelt. Der Erblotse beantwortet die dringendsten Fragen: Beispielsweise welche Verträge gekündigt werden müssen oder welche Fristen für die Ausschlagung einer Erbschaft gelten. Darüber hinaus bietet der Erblotse den Erben die Möglichkeit, sich durch eine übersichtliche Erfassung einen Überblick über die Erbgegenstände zu verschaffen. Hierfür haben wir das erste digitale Nachlassverzeichnis entwickelt. Es dient dazu, das Erbe Stück für Stück zu erfassen und zu bewerten. Dies schafft Klarheit und soll dazu dienen, Streit unter den Erben zu vermeiden.

Lassen Sie sich von unserem Partner Erblotse beraten.

Erblotse